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Sulzschnee lesen, bevor er deine Linie ruiniert

Schwerer, nasser Schnee fällt nicht gleichmäßig über den Berg — es hängt davon ab, wo die Sonne war. Hier erfährst du, wie du die Ausrichtung überprüfst, bevor du dich auf eine Piste begibst.

Sun ExposureSnow Quality

Das Problem

Bei Sulzschnee geht es selten darum, dass der ganze Berg schlechten Schnee hat — es geht darum, dass bestimmte Hänge schneller weich werden als andere. Eine Piste, die vor einer Stunde noch perfekt war, kann sich in tiefen, klebrigen Sulz verwandeln, sobald die Sonne darauf scheint, und wenn man unerwartet hineinfährt, verliert man leicht die Kontrolle und die Kanten verfangen sich.

Warum es passiert

Sun Exposure integriert den Sonnenverlauf über jede Tageslichtstunde für den von dir betrachteten Tag. An jedem Punkt bezieht es die Ausrichtung und Steilheit des Hangs aus dem Höhenmodell ein und wirft dann Schatten von umliegenden Gipfeln — so werden sowohl schattige Couloirs als auch sonnenverwöhnte Mulden deutlich angezeigt, nicht nur ein Durchschnitt.

Wie man es in First Chair überprüft

Nach Sun Exposure eingefärbte Karte, die zeigt, welche Hänge im späten Juli den ganzen Tag über die meiste Sonne abbekommen haben

Ende Juli

Dieselbe nach Sun Exposure eingefärbte Karte am 11. Februar

11. Februar

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  1. Sun Exposure aktivieren

    Öffne die Map Layers und aktiviere Sun Exposure. Hänge, die im Schatten bleiben, werden kühler angezeigt; Hänge, die die meiste Zeit des Tages Sonne abbekommen, wärmer.

  2. Snow Quality für die Piste überprüfen

    Wenn die Oberflächenklasse bereits „slushy“ oder „wet“ anzeigt, hat sich diese Piste wahrscheinlich schon verwandelt — kein Raten mehr nötig.

  3. Im Shoot/Compass Modus bestätigen

    Richte dein Telefon auf den Hang vor dir. Dieselbe Schatten-/Sonnenablesung wird direkt über das reale Gelände vor dir gelegt, nicht nur auf der Karte.

    Next Gen 3D-Geländeprofil, eingefärbt nach Sun Exposure entlang einer Sichtlinie am Hintertux im Juli

    Ende Juli

    Dieselbe Sichtlinie eingefärbt nach Sun Exposure am 22. Januar, mit weniger Sonne am mittleren Hang

    22. Januar

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    Derselbe Hang, dasselbe Objektiv — eine andere Jahreszeit. Die nach Westen ausgerichtete Seite bleibt auf beiden Aufnahmen sonnig, aber das Gelände gegenüber und hinter dem Kamm wechselt von kaum beschattet im Juli zu solidem Geländeschatten Ende Januar, da die viel niedrigere Winterbahn der Sonne es für einen weitaus geringeren Teil des Tages der Sonne aussetzt. Der Sun Exposure-Kartenlayer hat einen eigenen „Time of Day“-Schieberegler und eine Datumsauswahl (unter dem Layers-Panel), sodass du genau überprüfen kannst, wie sich das Schattenmuster eines Hangs Stunde für Stunde verschiebt, bevor du dich für eine Linie entscheidest.

  4. Bevorzuge die schattigere Option

    Wenn zwei Pisten auf dem Pistenplan ähnlich aussehen, wähle für diese Tageszeit diejenige mit mehr Schattenhistorie.

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